Kirchheim bei München, 14. November 2025 - Die Gesetzesänderung zur Privilegierung von Batteriespeichern (§ 35 BauGB) ist ein wichtiger Schritt für die Energiewende und für mehr Planungssicherheit. Wir bei ECO STOR sehen jedoch genau hierin auch eine besondere Verantwortung. Nun wird es umso wichtiger, die gesellschaftliche Akzeptanz mit Dialog, Transparenz und Sorgfalt zu stärken.

Was auf den ersten Blick wie ein „Türöffner“ für die Branche wirkt, ist bei genauerem Hinsehen ein Auftrag. Die zu erwartenden formalen Erleichterungen müssen verantwortungsvoll genutzt und besonnen eingesetzt werden. Das bedeutet: Auch wenn die Tür nun offensteht, werden wir weiterhin anklopfen, uns vorstellen und dann gemeinsam mit den Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern durch diese Tür gehen.
Denn nur wenn wir respektvoll und im Austausch eintreten, kann die Akzeptanz wachsen. Deswegen bekennen wir uns ausdrücklich zu einer besonderen Sorgfaltspflicht. Dazu gehört:
der verantwortungsvolle Umgang mit der Privilegierung, ohne den Dialog vor Ort zu vernachlässigen,
frühzeitige Transparenz gegenüber Gemeinden, politischen Gremien und Anwohnern,
regelmäßige Informationsveranstaltungen, um Fragen frühzeitig aufzugreifen und
verlässliche Kommunikation über Planungs- und Bauprozesse.
Darüber hinaus wollen wir uns dafür einsetzen, die wirtschaftliche Beteiligung von Kommunen zu stärken. Eine Ergänzung des Speicherbegriffs in § 6 EEG sowie die Ausweitung länderspezifischer Beteiligungsgesetze wären wichtige Schritte, um Gemeinden strukturell am Speicherausbau teilhaben zu lassen und so dauerhaft Zustimmung zu sichern.
Gleichzeitig erkennen wir die Risiken der aktuellen Gesetzesänderung. Netzbetreiber könnten in der Folge mit einer Flut an Anschlussgesuchen konfrontiert werden, wodurch es noch schwieriger wird, reife und seriöse Projekte von spekulativen Konzepten zu unterscheiden. Transparente Priorisierungsmechanismen und klare technische Anforderungen sind deshalb unerlässlich, um die Netzinfrastruktur nicht zusätzlich zu belasten.
Trotz dieser Herausforderungen verstehen wir das Gesetz als positives Signal für das nächste Jahr. Die Politik hat den Wert von Speichern für Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Energiewirtschaft scheinbar erkannt. Gleichzeitig müssen wir aber auch die weiterhin bestehenden strukturellen Hemmnisse angehen, wie wir sie in unserem Positionspapier „Die 7 Brücken zur Speicherwende“ formuliert haben. Dazu gehören Netzanbindung und Redispatch, transparente Baukostenzuschüsse oder auch marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen.
Für ECO STOR schafft die Privilegierung neue Möglichkeiten und fordert zugleich Haltung. Wenn wir durch die nun geöffneten Türen mit Verantwortung eintreten, den Dialog suchen und gemeinsam mit Politik, Netzbetreibern und Kommunen die verbleibenden Hindernisse abbauen, kann die Speicherbranche zu einem tragenden Pfeiler einer stabilen, zukunftsfähigen Energiewende werden.
Über ECO STOR
Das Team der ECO STOR GmbH entwickelt, baut und betreibt deutschlandweit Batteriespeicher, die immer wieder Rekorde bei Leistung und Kapazität setzen. Damit liefert das deutsch-norwegische Unternehmen einen zentralen Baustein für das Gelingen der Energiewende: Dank ECO STOR wird es egal, wann Strom aus Erneuerbaren produziert wird. Mithilfe der Batteriespeicher wird grüne Energie bezahlbarer und berechenbarer. Als einziger Akteur in Deutschland deckt ECO STOR dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung über Realisierung bis zum Betrieb ab. Ein starkes internationales Energiewende-Konsortium steht hinter ECO STOR, darunter der Entwickler erneuerbarer Energien X-ELIO sowie die auf den Sektor spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Nature Infrastructure Capital (NIC). Mehr Informationen: www.eco-stor.de
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