Kirchheim bei München, 11. November 2025 - Mit dem kürzlich erfolgten Spatenstich für den Batteriegroßspeicher in Förderstedt (Sachsen-Anhalt) hat ECO STOR den nächsten Meilenstein für die Energie- und Speicherwende gesetzt. Gemeinsam mit einer Vielzahl weiterer Anlagen in Entwicklung und Bauvorbereitung wird das Unternehmen auch im kommenden Jahr seinen Beitrag dazu leisten, damit die Speicherlücke in Deutschland geschlossen wird. Dazu zählt neben den Projektvorhaben auch der intensive Diskurs zur Gestaltung notwendiger Regularien und Rahmenbedingungen. Nur so kann sich der Speichermarkt weiterentwickeln und zu einer zukunftssicheren Energieversorgung beitragen. Deutschland steht damit vor einem entscheidenden Jahr für die Integration von Speichern in den Energiemarkt, sowohl technisch, wirtschaftlich als auch regulatorisch.

Von der Speicherlücke zur Speicherwende
Die Speicherlücke, also der Mangel an Speicherkapazitäten zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energien und zum Ausgleich des Stromsystems, gehört zu den größten Herausforderungen der Energiewende. Ein zügiger Zubau von Batteriegroßspeichern kann nicht nur Engpässe im Stromnetz entschärfen, sondern auch die Kosten für Netzstabilisierung senken und Versorgungssicherheit erhöhen. Bereits im aktuellen Jahr 2025 konnte ECO STOR eindrucksvoll beweisen, welche Rolle dieses Engagement für die Energiezukunft spielt:
Gemeinsam bilden diese Speicher das Fundament einer neuen Generation netzdienlicher Energiesysteme. Allein die kombinierte Leistung der drei genannten Speicher reicht aus, um rechnerisch über 800.000 Mehrpersonen-Haushalte für zwei Stunden vollständig mit grünem Strom zu versorgen. Parallel dazu treibt ECO STOR zahlreiche weitere Projekte im gesamten Bundesgebiet voran und entwickelt Steuerungssysteme und Analysetools, um das Verhalten und die Leistung der Speicher weiter zu optimieren. Die Pipeline für 2026 und darüber hinaus ist umfangreich. Damit übernimmt das Unternehmen eine führende Rolle beim Gestalten der Speicherwende.
Segel unter Druck: Regulierung darf die Speicherwende nicht bremsen
Zur Erreichung dieses Ziels braucht es Rückenwind, aber das richtige Maß ist entscheidend. „Wenn wir die Speicherwende und darin die Batteriespeicher wie Meer und Schiffe verstehen wollen, dann sind die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen der Wind, der sie antreibt“, sagt Georg Gallmetzer, Geschäftsführer von ECO STOR. „Manchmal bläst er kräftig und treibt das Segel an. Doch wenn der Druck zu stark oder aus der falschen Richtung kommt, kann das Segel reißen oder der Mast brechen. Unser Ziel ist es, dass sich alle Beteiligten auf den richtigen Druck einigen, mit dem wir Fahrt aufnehmen und den Kurs halten können.“
Noch immer gefährdet zu hoher regulatorischer Druck Geschäftsmodelle und Investitionssicherheit. Hierzu zählen uneinheitliche Bauvorschriften, Netzzugangsbedingungen oder komplexe Genehmigungsverfahren. ECO STOR arbeitet daher aktiv daran, gemeinsam mit Politik, Regulierern und Netzbetreibern praktikable Lösungen zu entwickeln, damit der Kurs der Speicherwende stabil bleiben kann.
Politik und Netzbetreiber in Bewegung
Diese Bemühungen zeigen bereits Früchte: Politik und Netzbetreiber erkennen zunehmend den systemischen Wert von Speichern. Zudem prüft die Bundesnetzagentur erstmals die Einführung dynamischer, situationsangepasster Netzentgelte.
ECO STOR begrüßt dies ausdrücklich: „Nur wenn netzdienliches Verhalten auch wirtschaftlich honoriert wird, können Großbatterien ihr volles Potenzial zur Kostensenkung und Integration erneuerbarer Energien entfalten“, betont Gallmetzer. Das Unternehmen bringt seine Erfahrungen aus zahlreichen Projekten in diesen Dialog ein mit dem Ziel, eine praxisnahe, faire und gemeinwohlorientierte Lösung zu schaffen, die sowohl Netzbetreiber als auch Speicherbetreiber stärkt.
Bereits mit dem Positionspapier „Die sieben Brücken zur Speicher-Zukunft“ hat ECO STOR konkrete Vorschläge formuliert, wie regulatorische Hürden abgebaut und Netzdienlichkeit zum zentralen Kriterium des Marktdesigns werden kann. Mit viel beachteten Studien zum Netzverhalten und dem Auswirken von Batterien auf Dunkelflauten hat ECO STOR gezeigt, wo Missverständnisse bestehen und wie Speicher tatsächlich wirken.
Zukunftsausblick: Flexible Netzanschlüsse und faire Kapazitätsvergabe als Schlüssel
In den kommenden Monaten wird es sich zeigen, wie die Weichenstellung für die Speicherwende gelingt. Sowohl auf Verteilnetz- als auch auf Übertragungsnetzebene sind „Flexible Connection Agreements“ (FCA) als ein zentrales Instrument im Gespräch. Mit ihnen könnten etwa durch zeitlich oder leistungsbezogen angepasste Betriebsbedingungen Speicheranlagen netzverträglich integriert werden, auch wenn die verfügbare Anschlusskapazität begrenzt ist. Damit würde ein neuer Standard entstehen, der schnelleren Netzanschluss, höhere Flexibilität und geringeren Ausbaubedarf in sich vereint. Wichtig ist jedoch, dass diese Vereinbarungen nicht nur technisch funktionieren, sondern auch wirtschaftlich tragfähig und verlässlich sind. In diesem Zusammenhang wird auch die Diskussion über den Umgang mit knappen Netzkapazitäten im Fokus stehen. Die Vergabe solcher Kapazitäten wird künftig stärker über Kriterien wie Systemnutzen, Netzdienlichkeit und Flexibilität bestimmt werden müssen.
Für ECO STOR ist klar, dass die kommenden Regelwerke Flexibilität belohnen, statt beschränken und Speicher als aktive Partner der Netzplanung anerkannt werden müssen. „Wenn es gelingt, Anschlussregeln und Kapazitätsvergaben so auszurichten, dass sie die Flexibilität von Speichern als Systemvorteil begreifen, dann wird daraus ein echter Innovationsschub für die Energiewende. Ein wichtiger Rückenwind für unser Segel,“ sagt Gallmetzer.
Starkes Fundament für nachhaltiges Wachstum
ECO STOR steht für Stabilität und strategische Kontinuität. Nach einer Neuordnung der Eigentümerstruktur wird das Unternehmen künftig von den zwei Investoren X-ELIO und Nature Infrastructure Capital (NIC) getragen. Der bisherige dritte Investor Å Energi hat sich im Rahmen eines strategischen Deinvestments zurückgezogen.
Mit den verbleibenden Partnern verfügt ECO STOR über ein starkes internationales Fundament, um seine Projekte und Pläne für 2026 und darüber hinaus umsetzen zu können. Beide Investoren verfügen über Erfahrung, Kapital und langfristige Perspektive. Dieses Rückgrat sichert Kontinuität und verleiht ECO STOR die nötige Schlagkraft, um die Speicherwende in Deutschland weiter voranzutreiben.
Über ECO STOR
Das Team der ECO STOR GmbH entwickelt, baut und betreibt deutschlandweit Batteriespeicher, die immer wieder Rekorde bei Leistung und Kapazität setzen. Damit liefert das deutsch-norwegische Unternehmen einen zentralen Baustein für das Gelingen der Energiewende: Dank ECO STOR wird es egal, wann Strom aus Erneuerbaren produziert wird. Mithilfe der Batteriespeicher wird grüne Energie bezahlbarer und berechenbarer. Als einziger Akteur in Deutschland deckt ECO STOR dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung über Realisierung bis zum Betrieb ab. Ein starkes internationales Energiewende-Konsortium steht hinter ECO STOR, darunter der Entwickler erneuerbarer Energien X-ELIO sowie die auf den Sektor spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Nature Infrastructure Capital (NIC). Mehr Informationen: www.eco-stor.de
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