Trafo für 103,5 MW-Batteriespeicher in Schuby erfolgreich angeliefert

  • Trafo wandelt Energie für das Umspannwerk Schuby West um
  • Mit 130 Tonnen größtes Bauteil des zukünftigen Batteriespeichers
  • Temporäre Schleppkurven sorgen für sichere Ankunft


Schuby/Kirchheim bei München, 29. August 2025 - Der Transformator des neuen Batteriespeichers in Schuby ist eingetroffen. Er soll Energie aus dem Umspannwerk von Hochspannung auf Mittelspannung und umgekehrt umwandeln. Mit knapp 130 Tonnen ist er das größte und schwerste Einzelbauteil des zukünftigen Batteriespeichers. Transport und Einbau wurden deshalb im Vorfeld genau geplant.

36 Meter lang war der Vier-Achser-LKW mit Auflieger, der den Hochspannungstrafo aus Ungarn nach Schuby transportierte. Aufgrund der Länge benötigt dieser LKW mehr Platz zum Abbiegen. Deshalb wurden auf der Strecke bis zum Standort des Batteriespeichers mehrere Schleppkurven mittels einer Schottertragschicht ausgebaut und verdichtet. Das betrifft die Abbiegungen am Mittelweg und am Schierbrook. Diese werden wieder zurückgebaut, sobald der Speicher in Betrieb genommen wurde.

Der Trafo wiegt knapp 130 Tonnen – das entspricht ungefähr 90 Mittelklasse-Autos. Das Gewicht des Trafos musste auch beim Einbau berücksichtigt werden. Er wurde direkt vom LKW auf sogenannte Trafowannenschienen gefahren und dort verankert. Die Schienen wurden bereits beim Bau an der Trafowanne angebracht. Neben diesem Haupt-Trafo werden noch weitere Trafos eingebaut werden, diese sind jedoch deutlich kleiner und somit besser zu transportieren.

Der Batteriespeicher liegt – ähnlich wie sein bereits in Betrieb genommener Zwilling in Bollingstedt – auf ca. 1,2 Hektar bei Schuby. Die Anlage besteht aus 64 Containern mit Lithium-Ionen-Batterien sowie 32 Containern für Wechselrichter und Transformatoren. Der Haupttransformator, der nun angeliefert wurde, wandelt die Hochspannung von 110 Kilovolt auf Mittelspannung mit 30 Kilovolt und umgekehrt um. Kleinere Transformatoren werden den Strom dann bis auf eine für die Akkus geeignete Spannung von 690 Volt heruntertransformieren.

Der Batteriespeicher nutzt Produktionsüberschüsse, insbesondere aus Wind und Photovoltaik, und speist den erneuerbaren Strom in den morgendlichen und abendlichen Nachfrage-Spitzen in das Stromnetz der SH-Netz zurück. Damit können rechnerisch rund 170.000 Mehrpersonen-Haushalte für jeweils zwei Stunden mit erneuerbarem Strom versorgt werden. Er macht damit die Energieversorgung sicherer, sauberer und günstiger. Der Batteriespeicher soll Anfang 2026 ans Netz gehen.

 

Über ECO STOR
Das Team der ECO STOR GmbH entwickelt, baut und betreibt deutschlandweit Batteriespeicher, die immer wieder Rekorde bei Leistung und Kapazität setzen. Damit liefert das deutsch-norwegische Unternehmen einen zentralen Baustein für das Gelingen der Energiewende: Dank ECO STOR wird es egal, wann Strom aus Erneuerbaren produziert wird. Mithilfe der Batteriespeicher wird grüne Energie bezahlbarer und berechenbarer. Als einziger Akteur in Deutschland deckt ECO STOR dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung über Realisierung bis zum Betrieb ab. Ein starkes internationales Energiewende-Konsortium steht hinter ECO STOR, darunter der Entwickler erneuerbarer Energien X-ELIO, die auf den Sektor spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Nature Infrastructure Capital (NIC) und das norwegische Energieunternehmen Å Energi.
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